#Gelesenes: Nur wer loslässt, kann auch fliegen

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Es ist lange her, dass ich auf diesem Blog etwas veröffentlicht habe. Durch Berufstätigkeit, Selbständigkeit und Familienleben ist das Bloggen einfach auf der Strecke geblieben. Umso mehr freue ich mich, heute wieder einmal ein Lebenszeichen von mir zu geben und ein schönes Buch vorzustellen:

„Nur wer loslässt, kann auch fliegen“ von Ajahn Brahm und Master Guojun.

Typisch für die Bücher von Ajahn Brahm ist auch dieses voll von Inspiration, Leichtigkeit und Weisheit. Das Buch ist in zwei Teile aufgebaut:

Im ersten berichtet Ajahn Brahm von seinen Erfahrungen im thailändischen Waldkloster und beim Aufbau eines buddhistischen Klosters in Australien. Wir erfahren, wie hart das Leben der Mönche sein kann, die außer ihrer Robe und einer Schale nichts besitzen und auf Almosen aus der Bevölkerung angewiesen sind. Ajahn Brahm versteht es, trotz aller Schwierigkeiten den Humor nie zu verlieren und bringt die Erzählungen mit einer großen Portion Witz.

Im zweiten Teil des Buches erfahren wir von Master Guojuns‘ Werdegang und einigen Herausforderungen auf seinem Weg: Von demütigenden Lehrern und Anschuldigungen gegen seine Person, an denen er schließlich gewachsen und gleichmütiger geworden ist.

Am meisten ist mir persönlich Ajahn Brahms‘ Motivation hängengeblieben, Buddhist zu werden: Er entschied sich für die thailändische Waldtradition, weil diese Mönche am meisten lächelten. Darum bezeichnet er seinen buddhistischen Pfad als Hahayana.

Nur wer loslässt, kann auch fliegen. Buddhistische Lebensweisheit, um Schwierigkeiten gelassen zu meistern

Ajahn Brahm/Master Guojun

Lotos Verlag, 23. September 2019, 176 Seiten

 

 

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